Lorna Byrne, mein Schutzengel und ich…

250 Menschen, überwiegend Frauen, eine Handvoll Männer, sitzen im Saal des Rudolf Steiner Hauses, in Hamburg.

Gekommen sind sie zu einem Seminar, mit dem irischen Engelmedium Lorna Byrne. Lorna hat mehrere Bücher über ihr Leben mit Engeln veröffentlicht, die sich durch große Bodenständig, ein großes Herz und viel persönliches Leid auszeichnet. Sie schreibt davon, dass sie seit ihrer Kindheit Engel sehen kann. Ihre Erfahrungen sind zutiefst berührend, unabhängig davon, ob man nun an andere Wesenheiten glaubt oder nicht. Und ihre Bücher passen auch nicht in die Kategorie Esoterik, weil sie keine verbreitet.

Nun, ich habe Lornas Bücher gelesen und sie sprach damit meine Seite spirituelle Seite an. Geistwesen sind mir durch schamanische Arbeit nicht fremd, so braucht mein Geist etwas weniger Anstrengung für die Integration des Konzeptes „Engel“.

Ich habe die Karte für Lornas Seminar von meiner Frau zum Geburtstag geschenkt bekommen.

Sie meinte, das würde mich weiterbringen und gut tun. Also steige ich an einem Sonntag in die S-Bahn, wo mir gleich ein Mann aus der Bibel, Jesaja 53, vorliest. Das nehme ich mal so hin, weil mir die Verkettung von seltsamen Dingen nicht unbekannt ist. Auf dem Weg zum Seminarort schweben dazu noch einige Vogelfedern in der Luft, was zum gut zum Thema passt.

In der Eingangshalle finden sich dann normal wirkende Menschen ein.

Man muss wissen, dass ich ein introvertiertes Fluchttier bin, so dass ich mir einen Außenplatz nahe der Türen, im oberen Bereich suche. Neben mir platziert sich eine junge, etwas angespannt wirkende, Frau.

Auf der Bühne erscheint ein dunkel gekleideter Mann, der sich als Moderator und Dolmetscher vorstellt. Hinter ihm stehen zwei schöne Sessel, nebst Tisch.

Dann erscheint Lorna Byrne. Klein, etwas schüttern, irisch und bodenständig wirkend.

Ich bin beruhigt und entspanne mich. Für sie sei dieses ein besonderes Seminar, da sie sonst eher Abendvorträge gäbe, die kürzer sind, erklärte Lorna. Auf Nachfrage berichtet sie davon auch im Saal alle Schutzengel sehen zu können, was manchmal hinderlich sei, da die Menschen schwerer zu erkennen seien.

Dann fragt der Moderator, ob jeder hier einen Schutzengel mitbrächte, was sie bestätigt. Nun, ob es denn auch einen, den besonders auffälligen Schutzengel gäbe. Sicher sagte sie, zeigte nach Oben, in Richtung meiner Sitzreihen. Ich wende mich um, sehe natürlich nur die Leute um mich rum. Wen sie denn meinen würde? Nun, den Mann der sich gerade umwende. Mich. Und sie winkt mir zu.

Ich stehe automatisch auf, sage „Sch…, dass ist dass, was ich jetzt gerade brauche“ in Richtung meiner Sitznachbarin und gehe hurtig zur Bühne und hinauf. Ich wende mich erstaunlich ruhig Lorna zu, reiche ihr freundlich die Hand. Das reicht ihr aber nicht, sondern sie steht auf und umarmt mich sehr herzlich. Dann sag sie, dass ich eine sehr starke Persönlichkeit sei, mit großer Willenskraft. Für mich ist es so, als würde ich sie schon lange kennen und es fühlt sich vertrauensvoll an, selbstverständlich. Ja, und mein Schutzengel sei sehr schön und groß, leuchtend mit Ornamenten geschmückt und trage dunkelrot. Und ich solle ihn ruhig mehr fordern. Ich höre aufmerksam zu, sie ebenfalls.
Dann schwebe ich von der Bühne und höre noch, dass ich außerdem ein guter Zuhörer sei. Dann setzt sich mein Körper wieder und mein Geist fühlt sich gespalten an. Da der Beobachter und Skeptiker, auf der anderen Seite der Teilnehmer und nun Erfahrene.

Die freundliche Frau neben mir ist weiter angespannt, was sie mit mir teilt. Ich bestätige ihr das, mit einem freundlich angeschlossenem „ich fühle es zumindest“. Sie berichtet, dass sie als Kind einen guten Kontakt zu Engeln hatte, jetzt aber zweifelt“. Ich wünsche ihr Entspannung und bin davon überzeugt, dass auch sie ihre Bestätigung bekommt, was sich dann später für sie realisieren wird.

Dann ist zum Glück Pause.

Ich erwerbe mir schnell Lornas neues Buch „Engel berühren meine Fingerspitzen“, was sie mir signiert.

Dann treffe ich eine gute Freundin meiner Frau. Die berichtete am Vortag, dass sie am liebsten Zuhause bleiben würde. Ich kriegte das Gespräch mit, meinte dazu, wir könnten uns da ja gemeinsam unter einem Sack verstecken. Trocken sagt sie zu mir, „hat ja gut geklappt bei Dir mit dem Sack“. Ja, ich mag sie wirklich sehr dafür. Nun, war sie jedenfalls Zeugin für das eben geschehene, falls ich es irgendwie verdrängen wollte.

Nach der Pause berichtet Lorna sehr ruhig und berührend von ihren Erfahrungen mit dem Leid anderer Menschen und dem was die Engel tun würden. Zwei junge Mädchen wurden noch auf die Bühne gerufen, die gerne etwas über ihre Schutzengel erfahren wollten. Es gibt feine Meditationen und spürbare Berührungen mit anwesenden Wesen. Letzteres auch noch bestätigt mit meiner durchaus ebenbürtig skeptischen Sitznachbarin.

Zum Schluss gibt es eine schöne gemeinsame Segnung im Saal, abgerundet mit einer persönlichen Segnung durch Lorna, im Eingangsbereich. Diese ist sehr konzentriert und schlicht beindruckend, was dann auch für mein Erleben stimmig ausreicht. So bin ich sehr dankbar für dieses mehrdimensionale Geschenk des Universums.

Ich danke Lorna, Silke und meinem Schutzengel für diese Erfahrung…

 

P.S.: Unsere Zukunft liegt auch in den Händen unserer Kinder. Lorna ist dieses Thema ein Herzensanliegen, wie ihr in diesem Video sehen könnt. Sie ist darin zu sehen, wie sie zu einem Projekt nach Äthiopien fliegt, dort in Kontakt mit Straßenkindern kommt: